PHYSIO TRAVEL VIETNAM
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Tag 70 – 73 Nha Trang

Unseren letzten Tag genossen wir am Strand und damit unsere maßgeschneiderten Kleider abzuholen und um 18:00 Uhr ging es mit dem Nachtbus weiter nach Nha Trang. Zwölf Stunden Fahrt mit einem rasenden Busfahrer, vielen engen Kurven und noch viel mehr Schlaglöchern. Darüber hinaus nur ein Stopp zum Auf die Toilette gehen, da wurde die äußerst holprige Fahrt zum reinsten Beckenboden -  und Inkontinenztraining. Hundemüde, aber glücklich kamen wir im super warmen und im viel Sonne scheinenden Nha Trang an. Trotzdem reichte die Motivation nur soweit, um uns ins Hotel zu schleppen und uns in die angenehm weichen, sich nicht bewegenden Betten fallen zu lassen.

Um den Tag letztendendes doch noch ein Wenig zu nutzen, erkundeten wir noch den Weg zum Strand, wo wir uns, wie zwei faule Seekühe die restliche Zeit braten ließen. Schon bald bemerkten wir, dass die Stadt voll mit Russen ist, da wir oft in der Landessprache angesprochen wurden und in den Speisekarten und Geschäften überall zuerst die russischen Hieroglyphen standen.

Als wir am Abend durch die nahezu Broadway-beleuchteten Straßen schlenderten, zerstörte Julia ihre Sandalen. Dank der 24-stündigen Physiobereitschaft von Una konnte die Ruptur mittels Tape für den nach Hause Weg stabilisiert werden. So musste der kleine tollpatschige Elefant Julia nicht barfuß zurückgehen.


Die nächsten zwei Tage verbrachten wir mit Bernd, einem deutschen Pensionisten, den wir in Hue getroffen haben. Zu Beginn lud er uns zu einem „Neujahrsumtrunk“ am Strand ein, hierzu hatte er eine Flasche Wein, Schokolade und Kekse im Gepäck. Der liebe Bernd hatte schon lange keine deutschsprachige Begleitung mehr, so war es nicht so leicht ihn in seinem Redefluss zu stoppen. Daraus resultierte, dass aus unserer geplanten Citytour, eine ganztägige Gesprächstherapie, mit der Besichtigung von immerhin einer ganzen Tempelanlage, wurde.


Ausklingen ließen wir den Tratsch im deutschen Biergarten mit einem Glas voll köstlichen Hopfengebräu und einem paar Wurstel mit Sauerkraut und Erdäpfelsalat. Den Tag darauf zogen wir unsere strenge Seite auf und machten dem Pensionisten etwas Feuer unter dem Hintern. Dieses Mal ließen wir ihm gar nicht die Chance zu trödeln, setzten uns in den Bus und ab ging es zum ersten Ziel einer wunderschönen Bucht. Hier verbrachten wir kurze Zeit, um schwimmen zu gehen, uns zu sonnen und eine Sandschildkröte zu bauen. Nach einer Stärkung im Cafe mit einem herrlichen Ausblick auf das Meer und einer interessanten Steininsel, ging es weiter zu einer Kathedrale im französischen Stil erbaut.


 


Um den letzten Tag in Nha Trang völlig auszunutzen, fuhren wir mit dem Bus noch zu einer weiteren Pagode. Hier bekamen wir die Chance kurze Zeit einer buddhistischen Messe zu lauschen und uns unter eine riesen Glocke zu setzen, die daraufhin drei Mal von einem Mönch geschlagen wurde. Im Inneren der Glocke erblickten wir viele kleine aufgeklebte Zettelchen mit Wünschen und Gebeten. Wir erklommen einen Berg, auf dessen Spitze ein riesen Buddha ragte. Hier genossen wir den  atemberaubenden Ausblick. Danach verabschiedeten wir uns von unserem privaten Reiseführer, um ins Hotel zurückzukehren und uns für die Abreise fertig zu machen.

 

17.1.14 17:50


Tag 66 - 69 Hoi An

Am 31.12. buchten wir uns in der Früh ein Moped, um damit auf eigener Faust zum 50 km entfernten My Son, einer alten Ruinenstadt zu fahren. Mit zweimaligen Nachfragen fanden wir auf Anhieb den Weg, einem kurzen Fußmarsch vom Parkplatz zum Gelände, erreichten wir die wahnsinnig faszinierenden Ruinen. Bevor wir uns daran machten diese zu erkunden, sahen wir noch eine Showeinlage, bei der zu alter traditioneller Musik, alte gebräuchliche Tänze vorgeführt wurden. Darauffolgend streiften wir durch die noch vorhandenen Gemäuer und kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Leider wurden große Teile der faszinierenden Überbleibsel einer anderen Kultur von den Amerikanern zerstört.


Nachdem wir im Dunkeln wieder im Hotel ankamen, machten wir uns daran unsere in Auftrag gegeben Kleider beim Schneider zu probieren, zu essen und uns hübsch zu machen, um danach in die bereits überfüllte Stadt zu gehen. Trotz der vielen Leute herrschte aber eine angenehme Atmosphäre. Diese Mal hangen noch mehr Lampions zur Dekoration, an jeder Ecke spielten Straßenmusiker und wir beide gönnten uns eine Bootsfahrt, um das Treiben vom Fluss aus zu beobachten und eine Wunschkerze für das neue Jahr im Wasser treiben zu lassen. Nach der Bootsfahrt machten wir uns auf unsere Freunde aus Hue in der Diving Bar zu treffen. Hier verbrachten wir die letzte Stunde vor Neujahr. Unser Plan, das groß angekündigte Feuerwerk von einem Boot aus zu beobachten, ging gewaltig in die Hose, da es kein Feuerwerk gab. So feierten wir beide gemeinsam Neujahr auf dem Boot. Kein Countdown und kein Wiener Walzer – komisches Gefühl. Als wir zu Viktor und Dominik zurückkehren, entdeckten wir dass auf der Straße eine große Bühne aufgebaut war, auf der viele Menschen tanzten. Natürlich stürzten wir uns darauf. Es wurde getanzt was da Zeug hält. Um 03:00 Uhr morgens ging es in unsere wohlverdienten Betten, nach einem erlebnisreichen Tag.

Natürlich bummelten wir vor unsere Abreise noch durch das süße Städtchen.


Und die letzten Stunden verbrachten wir gemütlich am Strand, um noch ein bisschen Sonne zu tanken.


4.1.14 04:09


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