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Tag 51 – 63 Letzten zwei Wochen in Hue...

Die folgende Woche verlief relativ ruhig, da wir wieder einmal krank waren (Es wird Zeit dass wir in den warmen Süden kommen). Das heißt arbeiten und den restlichen Tag im Bett verbringen mit viel Tee und Globoli. Am Wochenende fühlten wir uns soweit fit, um ein wenig was zu unternehmen. Am Samstag gönnten wir uns einen Friseurbesuch, bei dem so viele Haare gelassen wurden, mit dessen Ergebnis 50% Zufriedenheit, die restlichen 50% Skepsis. Doch darüber blieb uns nicht lange Zeit nachzudenken, da wir am Abend bei Kerstin zur gemütlichen typisch österreich-deutschen Weihnachtsfeier eingeladen waren. Im super weihnachtlichen Ambiente machten wir es uns gemütlich. Ätherische Duftöle, die nach Orange und Zitrone rochen, haufenweise Teelichter, Süßigkeiten, Kekse, Mandarinen, zweierlei Sorten Glühwein und unsere lieblich erklingenden Weihnachtsgesänge ließen den Abend sehr heimelig wirken.

 


Am Sonntag war Nhon, unser vietnamesischer Freund so nett, einen Ausflug mit uns zu machen. Punkt 12:00 nach einem ausgiebigen Frühstück ging es los zum ersten Tempel. Ein wunderschönes Gebäude, umringt von Bonsaigärten, gelegen am berühmten Parfumfluss und bewacht von schrecklich grimmig dreinblickenden Skulpturen. Danach ging es weiter zu der nächsten Pagode, die an einem wunderschönen Plätzchen im Grünen liegt. Wiedermal umsäumten uns jungelbewachsene Berge. In Mitten dieser schönen Landschaft versehen mit kleinen Inseln und Brücken. Hier konnten wir auch mal ein Hunderudel der Mönche live erleben. Die Mönche pflegten die Tradition, Hunde sehr gut auszubilden, um die oft sehr reich geschmückten Tempel zu bewachen. Solang man sich aber brav verhält, sowie wir, tun sie einem nichts. Wie so gut alle bisher besichtigten Pagoden, war auch diese eine relativ neu erbaute, da im Krieg viele zerstört wurden.


Am Abend durften wir bei einem Bekannten, den wohl einzigen Ofen in ganz Hue zum Kekse backen benutzen. In unserer privaten Weihnachtsbäckerei wurden köstliche Cornflakeskekse und salzig schmeckende (da es nur gesalzene Butter gab) Lebkuchen in allen erdenklichen Formen, die wir in mühevoller Handarbeit mit dem Messer ausschnitten. Lange überlebten die Vorräte jedoch nicht, da der Heißhunger auf österreichische Süßspeisen zu groß war.


Am Montagabend lud uns Nhon ebenfalls zu einer vorweihnachtlichen Feier ein. Er legte sich ganz schön ins Zeug für uns, kochte fünf verschiedene vietnamesische Gerichte, schrieb jeder von uns eine Karte, dekorierte seine Wohnung mit Glitzergirlanden, Weihnachtsbäumen, Schneemännern und kaufte sogar eine kitschig dekorierte Weihnachtstorte. Wir ließen uns das ausgezeichnete Essen schmecken und genossen den Abend zusammen.

 

 


Am 24.12. arbeiteten wir wie gewöhnt und veranstalteten danach ein Fotoshooting an all kitschig dekorierten Plätzen in Hue. Dazu setzten wir uns jeder einen Haarreifen mit Engelchen auf und behangen uns mit Lametta. So verkleidet ging es mit dem Fahrrad zu all jenen Plätzen. Daraufhin schlugen wir uns in einem Indischen Restaurant mit ausgezeichnetem Essen die Bäuche voll. Da wir den Abend jedoch nicht mit unserer Familie mit den typischen Traditionen verbringen konnten, gingen wir aus.

Am 25.12. mieteten wir uns wieder einmal ein Moped, um weitere kulturelle Bauwerke rund um Hue zu besichtigen. Danach kochten wir in mühevoller Handarbeit für die Office eine riesen Schüssel Kaiserschmarrn und Apfelkompott. Tage davor waren wir beim besorgen der Zutaten nahezu durchgedreht, da wir ewig brauchten um alles benötigte zu finden. Die Mühe lohnte sich jedoch, da alle vom Kaiserschmarrn begeistert waren und die Schüssel innerhalb Minuten geleert war. Vom Apfelkompott waren sie nicht so überzeugt, was uns jedoch nicht störte, da wir so alles selbst verputzen konnten.

 

Am Donnertag veranstalteten wir eine kleine Abschiedsfeier mit unseren lieben Physiokollegen Sang und Hiob, die uns in ein Straßenrestaurant zum Essen und daraufhin ein weiteres Mal zum Karaoke singen eingeladen haben. Froschschenkel, Muscheln, Aal und Fisch stand am Speiseplan.


Freitags verabschiedeten wir uns von den Kinderlein, indem wir den Rest der Süßigkeiten und kleine Geschenke austeilten. Am Abend packten wir unsere Koffer und Samstag früh ging es ab nach Da Nang.

 

3.1.14 18:38
 


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